Schulsozialarbeit fortführen

September 3, 2014

Die Junge Union Köln unterstützt den Kurs der CDU-Ratsfraktion für eine unbefristete Weiterbeschäftigung der bislang aus Mitteln des Bildungs- und Teilhabepakets finanzierten Schulsozialarbeiter in Köln. Die JU fordert die Fraktionen im Rat auf, diesem Kurs zu folgen.

„Die rot-grüne Mehrheit hat sich gegen den Willen der CDU vor kurzem im Jugendhilfeausschuss schon einmal gegen eine Brennpunktförderung im Bildungsbereich ausgesprochen. Es bleibt nur zu hoffen, dass rot-grün in der Ratssitzung verantwortungsvoll mit ihrer noch vorhandenen Mehrheit umgeht“, setzt sich der Vorsitzende der JU Köln und Stadtrat Christoph Klausing für die Interessen der Schüler in Köln ein.

Die 100 Sozialarbeiterstellen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket enden zum 31. Dezember 2014. Daher muss der Rat nun über eine Fortsetzung befinden.
Nicht vergessen werden darf allerdings, warum die Stadt Köln in diese Situation kommt, über die Schulsozialarbeit abzustimmen: Das Land NRW lässt die Kommunen zum neuen Schuljahr im Regen stehen und beendete die Finanzierung der Schulsozialarbeit. Das ist ein Skandal, da Schulpolitik klassische Landespolitik ist. Nur weil die rot-grüne Landesregierung nicht in der Lage ist einen geordneten Haushalt auf den Weg zu bringen, kürzen sie nun bei den Kindern in NRW. 

Schulsozialarbeit ist wichtig: Elterngespräche, Hausbesuchen, Zusammenarbeit mit den Jugendämtern, Suchtprävention, Unterstützung bei Mobbingfällen u.v.m. gehört zum Aufgabengebiet Sozialarbeiter entlasten so auch die Lehrer. Diese Hilfe ist besonders in sozialen Brennpunkten elementar.

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