Kein HOGESA in Köln - gut so!

September 29, 2015

Es ist gut, dass der Polizeipräsident die HOGESA abgesagt hat. Nach den Erfahrungen von 2014 und den Ankündigungen für dieses Jahr ist zu erwarten, dass es sich nicht um eine Demonstration, sondern um Krawalle handelt. Daher meiner Meinung nach eine absolut richtige Entscheidung. Damit wurde eine Forderung des Rates aufgenommen: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=187728

 

Eins muss aber auch klar sein: Sollte ein Gericht das anders sehen und das Verbot aufheben, hat die Polizei für Sicherheit zu sorgen und die Krawallbrüder in die Schranken zu weisen. Das ist ihr Auftrag. Und das muss besser laufen als 2014. Welche Idioten nach Köln kommen wollen, ist bekannt. Das muss in den Planungen entsprechend berücksichtigt werden. Die Polizisten im Einsatz dürfen dabei auch keiner unnötigen Gefahr ausgesetzt werden.

 

„Der Rat der Stadt Köln bittet die Kölnerinnen und Kölner, sich an den Protesten gegen Hogesa und jeglichen Aufmarsch rechtsradikaler Gruppen zu beteiligen. – Stellen wir uns quer gegen Rassismus und rechte Gewalt!“ Die vielen Initiativen leisten großartiges Engagement gegen Rechtsradikalismus. Gleichzeitig muss die Polizei das auch das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit schützen und die teilweise gut gemeinten Aktionen, die die Demonstration (wenn es denn eine ist und sie überhaupt stattfindet) blockieren wollen, davon abhalten. Auch wenn die HOGESA Teilnehmer erwiesenermaßen Idioten sind, darf hier keine illegale Selbstjustiz stattfinden: http://dejure.org/gesetze/VersG/21.html. Blockieren ist illegal. Blockieren nimmt Menschen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit. Blockieren schadet der Demokratie. Die rechtsextremen Parolen sind so dumm, dass wir da mit Argumenten locker gegenhalten können. Daher sollten alle Gruppen und Personen, die blockieren wollen, sich das - sollte die Demo vom Gericht doch genehmigt werden - nochmal überlegen:


Gruppen aus dem Bündnis:
Attac Köln
Arbeitskreis Zivilklausel an der Universität zu Köln
Antifa AK Köln
Antifaschistischen Koordination Köln & Umland (AKKU)
APJ
Bündnis “Köln-Nord gegen Rechts”
DFG-VK, Gruppe Köln
Initiative „Keupstraße ist überall“
Interventionistische Linke (iL) Köln
Kein Mensch ist Illegal, Köln
Linksjugend [’solid] Köln
Rote Aktion Köln
SAV Köln
Schüler/innen gegen Rechts
Schüler/innen gegen HOGESA
SDS Köln
SDAJ
SJD – Die Falken KV Köln
VVN-BdA Köln
Andere Gruppen:
Attac Köln
Arbeitskreis Zivilklausel an der Universität zu Köln
AI / Antifaschistische Initiative Köln
Bürgerfunkwerkstatt „freier lokalrundfunk köln e.V. – FloK
Bürgerzentrum Vingst
Buchhandlung Ulrich Klinger
DKP KV Köln
Faradgang e.V.
Horizont-Theater Köln
Initiative „Keupstraße ist überall“
Initiative RheinVegan e.v.
isl
Juso-Hochschulgruppe Köln
Katalyse Institut Köln
Kölner Appell
Kölner Flüchtlingsrat e.V.
Kölner Jugendring
Light Brigade Cologne
Linksjugend [’solid] Aachen
Linksjugend [’solid] Rhein-Kreis-Neuss
MC Kuhle Wampe Köln
NAO Köln
NAVAJOS 1. FC Köln
Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V., AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln
RSB Köln
SDS Aachen
Sozialistische Selbsthilfe Köln e.V. – Salierring
TÜDAY-Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V.
Einzelpersonen
Kabarett/Comedy
Jürgen Becker
Mathias Deutschmann
Wilfried Schmickler
Anny Hartmann
Reiner Pause
Hülya Dogan – Netenjakob
Ruth Schiffer
Richard Rogler
Moritz Netenjakob
Gaby Köster
Musik/Theater
Wolfgang Niedecken (Musiker)
Gentleman (Musiker)
Oli Minck (Journalist, Musiker)
Suzie Kerstgens (Musikerin, KLEE)
Sten Servaes (Musiker, KLEE)
Ben Bazzazian (Musikproduzent)
Jan Lankisch (Weekend Festival / King Ludwig Booking)
Jan van Weegen (Gebäude 9)
Tex Drieschner (TV Noir)
Gerhardt Haag, Leiter des Theaters im Bauturm
Gewerkschaft:
Heidrun Abel, Vorsitzende ver.di Köln
Benedikt Frank, Gewerkschaftssekretär ver.di Köln
Vera Hartmann, Vors. Bezirks-Frauenrat ver.di Köln
H.-P. Keul, Personalrat und Vertrauensleutesprecher ver.di, Köln
Stephan Otten, Gewerkschaftssekretär ver.di Köln
Tjark Sauer, Gewerkschaftssekretär ver.di Köln
DGB-Jugend Köln
IG BAU Bezirksverband Köln/Bonn
ver.di Bezirk Köln
Wissenschaft/Autor*innen/Hrsg./Verleger/ Journalist*innen
Dr. Martin Stankowski, Autor
Manfred Söntgen (Verleger)
Reiner Schmidt, Autor/Hrsg
Pascal Beucker, taz-Redakteur
Dr. Fritz Bilz, Historiker/Autor
PD Dr. Bettina Lösch, Universität Köln (Politikwissenschaft und politische Bildung)
Prof. Dr. Erika Schulze, Fachhochschule Bielefeld (Fachbereich Sozialwesen)
Dr. Anne Klein, Universität zu Köln (Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Humanwissenschaftliche Fakultät)
Prof. Dr. Julia Reuter, Universität zu Köln (Institut II für Vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften Lehrstuhl Erziehungs- und Kultursoziologie)
Dr. Kemal Bozay, Universität zu Köln
Parlamentarier*innen/Parteienvertreter*innen/Vertreter*innen von Institutionen
Claus-Ulrich Prößl, Kölner Flüchtlingsrat e.V.
Frank Jablonski, Bezirksvertretung Ehrenfeld, Fraktion Bündnis90/ Die Grünen
Jörg Frank, MdR der Stadt Köln, Fraktion Bündnis90/ Die Grünen
Marlies Bredehorst, für den Kreisvorstand, Fraktion Bündnis90/ Die Grünen
Brigitta von Bülow, MdR der Stadt Köln, Fraktion Bündnis90/ Die Grünen
Volker Beck, MdB, Fraktion Bündnis90/Die GRÜNEN
Piratengruppe im Rat der Stadt Köln
Piratenpartei, KV Köln
Die Linke, KV Köln
Klaus Roth, DIE. LINKE, Bezirksvertretung Chorweiler
Angelika Link-Wilden, DIE.LINKE Köln, Sprecherin
Heiner Kockerbeck, DIE.LINKE, MdR der Stadt Köln
Güldane Tokyürek , DIE.LINKE , MdR der Stadt Köln
Jörg Detjen, DIE.LINKE , MdR der Stadt Köln
Gisela Stahlhofen, DIE.LINKE , MdR der Stadt Köln
Michael Weisenstein, DIE.LINKE , MdR der Stadt Köln
Hamide Akbayir, DIE.LINKE , MdR der Stadt Köln
Matthias W. Birkwald, MdB, Fraktion DIE.LINKE
Dr. Sahra Wagenknecht, MdB, erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE.LINKE
Ulla Jelpke, MdB, Fraktion DIE.LINKE

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