Jugendhilfe

 

Seit meiner Jugend engagiere ich mich in der verbandlichen Jugendarbeit. In Köln durfte ich als Vorsitzender des BDKJ über 10.000 Kinder und Jugendliche vertreten. Ebenso als stv. Vorsitzender der Katholischen Jugendwerke Köln und als Mitglied im Aufsichtsrat der Jugendzentren Köln gGmbH (20 Kinder- und Jugendeinrichtungen und 8 OGTS) konnten wir viele Impulse setzen für eine jugendgerechte Stadt. Vieles haben wir im JHA umgesetzt: Einführung der JuLeiCa, Mittelerhöhung für Jugendverbände und Ferienfreizeiten.

 

Soziales

Als Mitglied im Landesvorstand der CDA Nordrhein-Westfalen engagiere ich mich für ein gutes Miteinander. Ein besonderes Anliegen ist mir, Menschen zu befähigen ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Ich stehe daher für eine starke Quartiersentwicklung und Bürgerschaftliches Engagement ein. 

 

Beschäftigungsförderung

Jeder Mensch soll von seiner Arbeit leben können und eine Familie ernähren. Dazu gehören faire Arbeit und faire Löhne. Ich streite für eine kommunale Beschäftigungsfördeurng und echten Passiv-Aktiv-Tausch. Als stv. Aufsichtsratsvorsitzender der KGAB mbH war das Projekt "Stadtteilkümmerer" mir stets ein Herzensanliegen.

Über Arbeit und Arbeitslosigkeit durfte ich in einer Talkshow mit Alexander Hold diskutieren. Auch weiterhin werde ich für gute Arbeit streiten und komme gerne ins Gespräch, auch über "Gute Beschäftigung in der Sozialwirtschaft". 

 

Altenhilfe

Das Recht auf Selbstbestimmung macht kein halt vorm Alter! Im Aufsichtsrat der SBK gGmbH mit 600 stationären Pflegeheimplätzen und 500 Seniorenwohnungen durfte ich selber mit verfolgen, wie für die und mit den Senioren excellente Arbeit geleistet wird. Das Thema Sorgearbeit (nicht nur in der Altenhilfe) wird in den nächsten Jahren eine große gesellschaftliche Herausforderung. Sehen Sie dazu meine Ratsrede zum Thema Fachkräftemangel in der Pflege: https://www.christoph-klausing.de/single-post/2018/06/05/Meine-Rede-im-Wortlaut-Fachkr%C3%A4fte-Mangel

 

Ich habe immer gerne Politik gemacht mit Freunden in der Jungen Union. Vor Ort im Kreisverband und in verschiedenen Gremien: Einmal JU immer JU! Die Christdemokratie bleibt auch weiterhin meine politische Heimat, weil ich den politischen Ansatz aus dem christlichen Menschenbild heraus Politik zu machen für richtig halte.

Christliches Menschenbild in der Politik

Die menschliche Person ist von seinen Beziehungen geprägt: die Beziehung zu Gott und die Beziehung zu den Mitmenschen und die Beziehung zu sich selbst. Gott, Mit-Mensch und das Selbst stehen in unauflösbarer natürlicher Verbindung miteinander. Person meint den Menschen, „der das „In-sich-Sein“ besitzt, der in Freiheit entscheidet und handelt, der selbständig ist und die Fähigkeit zur Selbstbestimmung hat“. Dieses Person-Sein des Menschen ist vielfältig: Der Mensch ist als moralisches Subjekt frei, er ist auf Gesellschaft angewiesen, Geist und Leib sind untrennbar verbunden, er strebt nach Erkenntnis und Transzendenz und der Mensch ist fähig zu sündigen sowie zu scheitern . Nichts anderes erleben wir jeden Tag selber: Wir suchen nach Sinn in unserem Leben, wir schicken ein Stoßgebet zum Himmel, mal tun wir Gutes und mal tun wir Schlechtes. Und all dies gehört zu uns als Person dazu. Und genauso hat Gott uns geschaffen. 

Dies hat Auswirkung auf die konkrete Ableitung für die soziale Ordnung und Gemeinschaft: „Jedem menschlichen Zusammenleben, das gut geordnet und fruchtbar sein soll, muss das Prinzip zugrunde liegen, dass jeder Mensch seinem Wesen nach Person ist. Er hat eine Natur, die mit Vernunft und Willensfreiheit ausgestattet ist; er hat daher aus sich Rechte und Pflichten, die unmittelbar und gleichzeitig aus seiner Natur hervorgehen.“ Das Personalitätsprinzip begründet damit eine Politik, die den Menschen in seinem natürlichen Wesen ernst nimmt. Für die Organisation des Staatswesens bedeutet dies, dass der Mensch „Träger, Schöpfer und das Ziel aller gesellschaftlichen Einrichtungen“ ist und sich die Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung am Menschen auszurichten hat und nicht umgekehrt. 


Das Personalitätsprinzip nimmt an, dass Mensch Person und Person Mensch ist. Das Menschenbild ist in jeder Gesellschaft von Bedeutung, weil hieraus die Spielregeln des gesellschaftlichen Miteinanders bestimmt werden. Es macht eben einen Unterschied, ob ich davon ausgehe, dass das Schicksal des Menschen mit seiner Geburt bestimmt ist und sein Lebenswandel nur sein unabwendbares Schicksal widerspiegelt, oder ob ich davon ausgehe, dass der Mensch seines Glückes Schmied ist und sein Leben selbstbestimmt führt. Für die Kölner Leitsätze ist das Menschenbild klar christlich. Demnach ist der Mensch als Abbild Gottes geschaffen: „Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn.“. Der Mensch hat eine Seele und ist als Individual- und Sozialwesen zu Freiheit und Verantwortung berufen. Das heißt, dass jeder von uns unabhängig von allen anderen eigenständig ist, aber trotzdem nie allein, deshalb sind wir frei für uns selber, aber tragen auch Verantwortung, z.B. für Freunde und
Familie. Die Würde de sMenschen ergibt sich aus der im Schöpfungsakt angelegten unbeendbaren personalen Beziehung des Menschen zu Gott: der Personalität. 

Mit voranschreitender Säkularisierung von Staat und Gesellschaft muss die Frage erlaubt sein, was ein Gottesbezug in der Politik überhaupt noch verloren hat. Die junge Generation sucht heute in einer Zeit des politischen Umbruchs Orientierung, aber das Bewusstsein über die existentielle Bedeutung des Menschenbildes für die politische Ordnung ist für die junge Generation – aufgewachsen in Wohlstand, Frieden und Freiheit, wobei gottlose Regime nur Texte im Geschichtsbuch sind – kaum zu fassen. Und auch Menschen ohne Gottesglauben gestalten in gleicher Weise christdemokratische Politik und unsere Gesellschaft mit. Warum braucht es heute also noch diesen Bezug zum christlichen Menschenbild und Gottesglauben? Die Berechtigung liegt darin, dass aus dem christlichen Menschenbild
abgeleitete Politik dem Menschen entsprechend seiner Natur und Würde am ehesten dient. Das Verständnis, dass der Mensch Person ist und ihm daraus unabhängig von menschlicher Konstruktion Würde zukommt und dementsprechend eine am Wesen des Menschen ausgerichtete dienende Politik gestaltet wird, bedarf einer Wesensbeschreibung als anthropologischer Konstanten, welche selber nicht in der Verfügung des Menschen liegt.